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Ich wäre dafür, dass der Gesetzgeber ADSB-OUT zur Pflicht macht – für alles was fliegt. Dass man das technisch auch "light" lösen kann, zeigt ja zB das SkyEcho. Und wenn es die Vorschrift erst mal gäbe, dann würden auch entsprechende Geräte für Drachen- und Gleitschirmflieger entwickelt.
Was kann so ein Gerät, in großer Serie produziert, kosten? € 300? € 500? Ich finde, das sollte einem die Sicherheit wert sein.
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In welchem Bereich - egal welches Land - hat den der Gesetzgeber mal was auf den Weg gebracht, ohne zumindest einer Gruppe Beteiligter so richtig auf die Füße zu treten? Da sitzen immer eine Menge Lobbiisten im Hintergrund und formulieren irgendwie etwas so, dass es für ihre Gruppe passt. Wir, also die GA Glieger, haben keine wirksame Lobby. Bekommen wir sicher auch nicht. Die 'normale Bevölkerung' hasst uns! Für uns lehnt sich kein Politiker aus dem Fenster. Auch ein fliegender Bundeskanzler war bis jetzt keine Hilfe.
Alexis, Du weißt, ich persönlich mache das wie Du auch: Flieger maximal aufrüsten mit TAS, ADSB & FLARM und nach dem Start so schnell wie möglich hoch in die FLs. Ich bin also ganz sicher kein Feind dieser Technik! Ich warne nur davor, die Politik auf den Plan zu rufen. Da werden wir am meisten verlieren!
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Passende Geräte MIT Zertifizierung ließen sich ja entwickeln, oder? 20 km Reichweite würden ja für Drachen und Gleitschirmflieger schon genügen.
Mir wäre eine Vorschrift bzgl. ADSB jedefalls lieber als der ELT-Zwang.
Wer, wenn nicht die Politik, sollte das denn regeln?
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Politik heißt in dem Fall EU, das muss uns klar sein. Ich bin ein großer Europa-Freund, aber mein Vertrauen in neue Regeln aus dem EU-Parlament hält sich in Grenzen. Das wird für die GA zum Desaster. Da wette ich was drauf.
Aktiv werden müssten die Verbände untereinander. Aber das hat bisher auch nicht besonders funktioniert. Mit der Standalone-Lösung Flarm und der abgespeckten Variante für die Gleitschirmflieger hat das ja auch nicht geklappt. Ein bisschen Hoffnung habe ich noch in die Dronenentwicklung. Da könnten sich die Thermik-Brüder & Schwestern dran hängen.
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WARUM sollte eine europaweite ADSB-Pflicht für die GA zum Desaster werden? Für mich ist es eher ein Desaster, dass es diese bis heute nicht gibt!
Ich bin aber auch kein Kritiker des EU-Parlaments. die EU ist die größte Errungenschaft in der Geschichte Europas. Dass dabei Fehler passieren halte ich für unausweichlich, auch wenn es manchmal schmerzt.
Wenn in diesen Dingen die Politik "den MArkt" nicht zwingt, dann passiert nichts. Verbände kannst Du vergessen.
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Da gebe ich Dir recht, Heiko. Auch für die Drohnen wird so ein "Mini ADS-B Out" benötigt. Alexis liegt vollkommen richtig, wenn es einen zulässigen Standard geben würde, dann würden die Preise sehr schnell sinken. Zu einem Desaster wird es, wenn erst mal richtig was passiert. Aus diesem Grund sollten die Verbände mal aus ihrem Tiefschlaf erwachen und koordiniert ein "Mini ADS-B Out" fordern. Von diesem komischen ADS-L welches glaube ich über LTE funktionieren sollte, hört man ja auch schon wieder nichts mehr. Sowas kompliziertes wird auch gar nicht gebraucht und über LTE funktioniert es sowieso nicht zuverlässig. Ein "Mini ADS-B Out" ala SkyEcho und 5 Watt Sendeleistung wäre wohl ausreichend.
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Ich denke da z. B. an das Olivenöl auf dem Tisch eines Restaurants, was aus hygienischen Gründe nicht mehr erlaubt ist. Wie dieses Problemchen angegangen wurde, hätte sich wahrscheinlich auch niemand von den Betroffenen vorstellen können, wozu das führt. Oder die Diskussionen mit den Veggie-Burgern, irgendwann darf dann Scheuermiclh nicht merh so heißen, weil der komische Andy da nicht überall drinn ist... Späßle!
Nein, im Ernst: Wenn man so etwas in Brüssel anlaufen lässt, kann es ganz schnell aus dem Ruder laufen und wenn die Segelflieger und Gleitschirmflieger nicht mehr in der Nähe der Flugrouten der "Großen" fliegen dürfen, dann geht es uns als nächstes an den Kragen. Ruckzuck haben wir dann eine Situation, die mich an ein schönes Film-Zitat von der Vorname erinnert: "... es geht schon lange nicht mehr um Pizza!". Oder für die Altmodischen: Mal wieder den Zauberlehrling lesen...
Aber, ich gebe euch natürlich völlig Recht: Warten, bis etwas wirklich schlimmes passiert und sich auf die Verbände verlassen, ist sicher auch keine Lösung. Die AOPA sucht (glaube ich zumindest) sicher noch Leute mit Engagement!
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Ja, ich kenne die Beispiel mit den genormten Gurken auch. Aber ich halte sie für Fehler und Auswüchse der Bürokratie - nicht für repräsentativ.
Ohne die EASA hätte es sowas wie Part-ML nie gegeben. Heute kann ich das Wartungsprogramm für meine Cirrus selbst verfassen, unterschreiben und in die Schublade legen, fertig. Niemand muss es genehmigen. Ich muss auch keine "Avioniknachprüfung" mehr machen. Das sind auch Beispiele, die man erwähnen könnte!
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Wie gesagt, ich bin ein großer (na ja, nicht wiklich groß :-) ) Europa-Fan. Da gehört selbstverständlich auch das Europa-Parlament dazu! Die GA-Sparte darf sich nur nicht blind darauf verlassen, dass von alleine etwas vernünftiges aus Brüssel (oder aus Berlin) kommt, wenn man einfach nur eine Transponder-Pflicht für alle fordert. Da müssen praktikable Lösungen her, die man dann schon als Vorschläge über Lobbyisten einbringt. Blos nicht einfach irgend etwas anstoßen und dann laufen lassen!
Wie Du aber schon treffend gesagt hast: Auf die Verbände ist da leider kein Verlass!
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Eine reguläre Transponderpflicht für alle löst ja auch nicht die Probleme. Es muss erst einmal eine Sonderklasse an Transpondern geschaffen werden, eben ähnlich wie das SkyEcho. Ich nenne es mal "Mini-ADS-B Out"-Gerät. Wenn sich die Verbände: AOPA, DAeC, DULV, DHV, GBAA, Vereinigung Cockpit, Drohnen Verband usw. zusammen finden könnte so eine Transponder Klasse gute Aussicht auf Erfolg haben. Aber es würde hier wohl einen Initiator wie z.B. die AOPA Deutschland oder DAeC bedürfen.
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