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IFR zur Arbeit
24. Juli 2010
Von Andreas Ruth [andreas_ruth]
Hallo,

mit großem Interesse lese ich hier im Forum die Diskussionen zum Thema IFR. Als PPL Pilot trage ich mich schon recht lange mit dem Gedanken, das Flugzeug (auch) als „herkömmliches“ Transportmittel einzusetzen, VFR natürlich äußerst schwierig. Nach dem Stöbern im I-Net bezüglich der Fragestellung, was geht IFR, was nicht, möchte ich die Erfahrenen hier einmal um Rat fragen um besser einschätzen zu können, wie groß meine Chancen sind, mit dem Upgrade IR mein Vorhaben in die Realität umzusetzen.

Konkret geht es darum, dass ich beruflich jeden Morgen und Abend mit dem PKW zu meiner Arbeitsstätte fahre, normale Fahrtzeit ca. 1h, aufgrund starker Frequentierung der Strecke und einiger Baustellen benötige ich oftmals jedoch 1,5h (eibfache Strecke). Warum also nicht mit einer Mooney in 20 Minuten ;-). Glücklicherweise wohne ich nur unweit vom Flugplatz und die Arbeitsstätte ist ebenfalls nur 5 Minuten Fußweg von einem Regionalflughafen entfernt.

So, das ganz grob. Die Frage daher: möglich oder nicht? Welche Faktoren muss ich bei dieser Überlegung mit einbeziehen? Z. B.:

- Routing: muss ich jeden Morgen 2h Flugplanung machen, oder wird ein einmal zusammengefrickelter Plan akzeptiert (sofern die Bedingungen gegeben sind)

- wie hoch sind die Kosten pro Flugplanaufgabe
- wie lange benötigt man für das Handling auf einem Regionalflughafen (ist das im Vergleich zu IFR anders)

-der Start würde ja immer von einem Flugplatz stattfinden, gehe ich recht in der Annahme, dass beim Start immer VFR Bedingungen vorherrschen müssen

-welche Faktoren sollte ich noch für meine „Wissenssammlung“ miteinbeziehen

Entschuldigt bitte, wenn die ein oder andere Frage für euch ein wenig naiv oder fremd klingt, man wird doch aber wohl noch träumen dürfen... :-)


Danke für zahlreiche Anmerkungen

Grüße
Andreas
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25. Juli 2010
Von Andreas Müller [mueland2] an Andreas Ruth [andreas_ruth]
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Schon mal ausprobiert, diese Strecke bei schönem Wetter über eine längere Zeit VFR zu fliegen? Ich meine, wenn es nur 20 Min sind, sollte das doch oft gehen. Dann beantworten sich die meisten Fragen vielleicht von selbst.
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25. Juli 2010
Von Klaus Dreyer [klaus47] an Andreas Ruth [andreas_ruth]
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Hallo Andreas,

das muss kein Traum bleiben. Grundsätzlich geht das. Ich halte das für ein sehr löbliches Unterfangen, das Flugzeug als ein ernsthaftes Verkehrsmittel einsetzen zu wollen.

Ich habe das selbst mal ein Jahr lang getan (ähnliche Verhältnisse). Danach bin ich umgezogen und habe dann am Ort der Arbeitsstelle gewohnt. Sogar das Finanzamt spielt da mit. Du setzt dann also nicht mehr pauschal "Fahrten zur Arbeitsstelle" ab, sondern dann eben "Flüge zur Arbeitsstelle". Ist natürlich ein bisschen Papierkrieg.

Der Flug zur Arbeitsstelle wird natürlich teurer als die Autofahrt. Aber dafür geht es schneller, das Flugzeug ist also auch produktiver. Als Nebeneffekt wirst Du dabei feststellen, dass Du eine ganz erstaunliche Sicherheit im Umgang mit dem Flugzeug gewinnst. Während jetzt wahrscheinlich jeder Flug noch in gewisser Weise ein Erlebnis/Abenteuer ist, wirst Du Dich nach einer gewissen Zeit mit der gleichen Selbstverständlichkeit in das Flugzeug setzen wie jetzt in Dein Auto.

Erstaunlicherweise bestehen die Schwierigkeiten nicht so sehr im Wetter, wie man vielleicht glauben mag. Vielmehr musst Du die folgenden Punkte bedenken und regeln können:

Wann musst Du morgens spätestens an Deiner Arbeitsstelle sein? Wann musst Du also spätestens starten? Hat Dein Heimatflugplatz zu dieser Zeit standardmäßig schon geöffnet? Wann kannst Du frühestens dort starten? Bekommst Du vor dieser Zeit schon eine Wettermeldung vom Zielflughafen, oder schlafen die dann dort noch?

Wann schließt Dein Heimatplatz (im Winter?) SS? SS+30? Kriegst Du im Winter genug Arbeitszeit zusammen, wenn Du schon um 16.15 wieder an Deinem Heimatplatz sein musst, also um 15.45 starten musst, also um 15:25 Deinen Arbeitsplatz verlassen musst, während Du gleichzeitig erst am Morgen um 08:45 dort erschienen bist?

An dem Regionalflughafen wird das Flugzeug wahrscheinlich im Freien geparkt sein. Lästig wird das, wenn am Nachmittag dann Schnee auf dem Flieger liegt, oder schlimmer noch Raureif angesetzt hat. Kostet Zeit, das zu entfernen.

Die Flugplanung ist das geringste Problem. Den standardmäßig schon fertigen Flugplan aufzugeben kostet 30 Sekunden (und kein Geld). Nach ein paar Tagen/Wochen kennst Du die Strecke sowieso wie Deine Westentasche und mit den Fluglotsen bist Du per Du.

Übrigens dürfte es sich bei einer Strecke von ca. 50 Meilen empfehlen, diese fast immer VFR zu fliegen. An Deinem Heimatplatz musst Du wahrscheinlich sowieso VFR raus (und insbesondere rein!). Dann ist es auch nicht so empfehlenswert, erst auf 4000 oder 5000 ft zu steigen, bloß um dann anschließend das Problem zu haben, auch (legal) wieder runter zu kommen. Die Lotsen lassen Dich nämlich IFR nur bis zur MRVA runter. Dann musst Du entweder Bodensicht haben, oder behaupten, diese zu haben, oder den Alternate anfliegen (dort ggf. einen Anflug zum cloud break zu machen).

Dazu musst Du natürlich bereit sein, auch bei VFR-Mindestbedingungen zu fliegen, also 500 ft Wolkenuntergrenze und 1,5 Km Sicht – was nicht so selbstverständlich ist, aber geht, insbesondere, wenn Du die Strecke gut kennst. Das wird dann vermutlich an ca. 220 von 230 Arbeitstagen im Jahr möglich sein. Über eine Flugstrecke von ca. 50 Meilen ist das Wetter auf der Strecke auch eigentlich ganz gut absehbar, nämlich im Zweifel so wie am Startflugplatz auch. Als Rückfallposition bleibt Dir ja im Zweifel immer das Auto?

Dein instrument rating solltest Du trotzdem machen. Danach wirst Du feststellen, dass das Wetter plötzlich sehr viel besser wird, als Du es gewohnt warst. Das liegt daran, dass Du mit dem IFR rating plötzlich auch VFR sehr viel mehr Sicherheit gewinnst. Wenn es nämlich nach vorn nicht weitergehen sollte, hast Du mit IFR-rating ja immer die Möglichkeit, nach oben auszuweichen, die Du vorher nicht hattest. Deshalb kannst Du Dir dann plötzlich auch VFR viel mehr Wetter zutrauen als vorher.

Eine Überlegung solltest Du allerdings auch noch anstellen, nämlich, ob sich das ganze zeitmäßig gesehen überhaupt lohnt. Rechne mal: 5 Minuten von Haustür bis Flugplatz, 15 Minuten vom Ankommen am Flugplatz bis zum Abheben der Räder (Aushallen, checken, einsteigen, Motor anlassen, warmlaufen, zum Start rollen, run-up), 20 Minuten Flugzeit, 5 Minuten abrollen und abstellen am Regionalflughafen, 5 Minuten zum Arbeitsplatz = 50 Minuten gegenüber 60 Minuten mit dem Auto? Das ist natürlich die rein zeitmäßige Betrachtung, berücksichtigt nicht den Stress beim Autofahren und im Stau – Fliegen ist stressfreier!

Das handling an dem Regionalflughafen dürfte kein Problem sein (ist VFR und IFR gleich), insbesondere wenn Du nach ein paar Tagen dort dann natürlich schon ein alter Bekannter bist.

Viele Grüße

Klaus


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25. Juli 2010
Von Sabine Behrle [sbehrle] an Andreas Ruth [andreas_ruth]
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Ich finde die Grundidee toll. Aber ich finde auch, man sollte auch dem Teppich bleiben, was die angebliche Zeitersparnis von GA betrifft.

- Fahrt zum Flugplatz: 5 Minuten sind's ja wohl in jedem Fall.
- Aushallen und Vorflugcheck: 10 Minuten wäre schon eine gute Zeit.
- Rollen zum Start, Checks usw.: 5 Minuten wäre schnell.
- Flugzeit: 20 Minuten
- Rollen am Regionalflughafen, Abstellen, Sichern, Abschließen usw. 10 Minuten
- Ab zum Arbeitsplatz: 5 Minuten

Macht 55 Minuten. Wenn's richtig gut läuft. Einmal Tanken und schon sind's mindestens 15 Minuten mehr. Das alles bei Regen? Im Anzug?

Zu den Sachfragen:

Wenn der Plan einmal steht, macht er nicht mehr viel Arbeit. Auf 20 Minuten IFR fliegen dürfte sich aber so gut wie nie lohnen, denn wenn das Wetter am Ziel so schlecht ist, dass es einen Instrumentenanflug braucht, dann ist es bei der geringen Entfernung auch am Start meist so schlecht, dass man VFR nicht weg kommt. Es genügen übrigens, grob gesagt, die VFR-Bedingungen in Luftraum G. Man sollte nicht unterschätzen, dass ein IFR-Anflug die Flugzeit zum Ziel je nach Windrichtung und Approach gut zehn Minuten länger dauern kann als ein VFR-Anflug.

Flugplan aufgeben kostet zum Glück noch nichts.

Schlußfolgerung: Aus Spaßgründen kann man das Projekt angehen. Wegen der Zeitersparnis? Eher nicht.
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25. Juli 2010
Von Wolff Ehrhardt [wehrhard] an Sabine Behrle [sbehrle]
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Sehe ich ähnlich. Aber Spaß macht es trotzdem...
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26. Juli 2010
Von Stefan Kondorffer [korndoerffer] an Wolff Ehrhardt [wehrhard]
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Ich kann den Gedanken nur unterstützen - bin auch eine Zeitlang als Wochenendpendler zur Arbeit geflogen. Die Strecke war länger, aber was in jedem Fall stimmt, ist die Überlegung:

1. IFR haben, VFR fliegen - das passt tatsächlich bei viel viel mehr Tagen im Jahr, als man so denkt. Eben auch, weil man mit anderen persönlichen Minima unterwegs ist. Mein persönliches Limit habe ich zwar höher als 1,5km und 500ft gelegt, bei gut bekannten Strecken ist das aber tatsächlich ein fliegbares Limit - vorausgesetzt, die Wetterlage und Dein Flieger erlauben die Flucht nach oben auch tatsächlich. Naja, und an den Tagen an denen das nicht geht ist oft auch die Autobahn dicht mit sommerbereiften Leuten und Du kommst ohnehin zu spät ;)

2. Kosten

Du sprichst von einer Mooney. Keine Ahnung welche, aber da ich selber viel M20J fliege, nehme ich einfach mal die Preise als Ausgangspunkt: Ich chartere nass zur Zeit für 3,35 pro Min. Der Preis kommt bei einer Jahresflugleistyung von rund 300h zusammen und enthält natürlich noch den Gewinn des Vercharterers. Da bei Dir etwas weniger Flugzeit anstünde, können wir das aber vielleicht mal als Berechnungsgrundlage nehmen. Dann ksoten Dich Hin und Rückflug á 20 Minuten (von denen Du gesprochen hattest) = 40min x 3,35 Euro = 134 Euro. Plus 14E Landegebühr - kenne die Preise an Deinem Regionalflugplatz natürlich nicht, aber 14Euro ist mein gefühlter häufigster Erfahrunsgwert (bin kein Quittungssammler). Dann sind wir bei 148 Euro. Im Gegenzug vertraue ich jetzt mal darauf, dass Du an Deinem Flugplatz zusammen mit der Unterstellung auch eine Landegebührpauschale verabredet hast.

Jetzt rechne den 5er BMW dagegen, der im Vergleich zur Mooney 20J statusadäquat ist (ist natürlich quatsch, der Status der Mooniacs ist viiel höher ;). Da habe ich beim ADAC eine Rechnung mit Wertverlust bei 60.000km von 65 Cent pro Kilometer gefunden. Du hast leider nicht die genaue Entfernung genannt,m aber bei einer Stunde Fahrzeit - 100km? Also 200km x 0,65Euro = 130 Euro. Und da muss man jetzt noch fragen, ob Dich das Parken vor Ort etwas kostet.

3. Flexibilität rules

Ich würde auch empfehlen, einfach den Sommer nutzen und ein paar Mal VFR hin und her fliegen. Vielleicht zunâchst mal an einem Tag, an dem Du schon ankündigst bzw planst, später im Büro zu sein und früher wieder abzufliegen - damit Du nicht in Stress kommst, denn Stress tötet. Und das ist vielleicht der wichtigste rat - es wird Tage geben, an denen Du um 10h einen super wichtigen Termin hast, aber der Flieger entweder beim Magnetcheck muckt, der Nebel sich noch nicht aufgelöst hat oder Du tierische Kopfschmerzen hast. Aber zum Abfahren mit dem Auto ist es jetzt zu spät. Wenn Du nicht die Kraft hast in solchen Momenten zu sagen - scheiss drauf, ich nehme das Auto und komme zu spät, dann wirst du das nicht lange machen. Abends die gleiche situation und vielleicht schlimmer, Du musst nach Hause, aber das Wetter lässt den Start eigentlich nicht zu (oder doch), Du hast aber ja das Auto nicht dabei...

Also viel Spass, toller Plan!
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29. Juli 2010
Von Dr. Jürgen Schwarz-Boeck [jsb] an Andreas Ruth [andreas_ruth]
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Wirklich interessante Idee und erinnert einen ein bisschen an die Werbung für Privatflieger in USA in den 50er und 60er Jahren...
Zu den Fakten. Du willst prinzipiell so oft wie möglich im Jahr zuverlässig ca. 50km Wegstrecke zur Arbeit und zurück absolvieren; und zwar von einem kleinen Verkehrsflugplatz zu einem Regionalflugplatz. Ich geh mal davon aus, dass der Verkehrsflugplatz bei deinem Wohnort kein Instrumenten-landesystem besitzt, der Regionalflugplatz wohl schon. Macht in dieser Kombination bei der kurzen Strecke keinen Sinn. Mit Z-Flugplan hoch und IFR einloggen? Da bist du doch schon fast am Ziel. Geht ausserdem bei schlechtem Wetter eh nicht. Also bleibt VFR-Fliegen, was eigentlich an 200 Tagen im Jahr seriös möglich sein sollte. Wenn du die Strecke kennst, wirst du auch schnell feststellen, was geht und was nicht (v.a. zweiteres)
Kommen wir zur Maschine: Die Mooney, ob mit oder ohne Turbo ist eine wunderschöne, schnelle, sparsame und zuverlässige Reisemaschine und durchaus als (Soft) IFR-Plattform geeignet. Für den regelmäßigen Verkehr auf 50km ist sie allerdings so sinnvoll wie ein Ferrari in der Spielstraße. Investition für eine vernünftige 20J non-turbo im Bereich 75- 100000 Euro machbar; Unterhalt pro Jahr - seriös geschätzt - mit Halle, Jahresnachprüfung, 50er und 100er Stundenkontrolle und und und incl. Sprit und Öl für 200 Flugtage à 60 min: > 25000 Euro. Geht sicher nur als Besitzer, nicht als Haltergemeinschaft und schon gar nicht als Charterer. Und vergiss nicht: Auto wirst du trotzdem brauchen, landet sich so schlecht bei Aldi.
Also ketzerischer Vorschlag, wenn du es wirklich versuchen willst und uns hier im Forum nicht nur cheaten willst - der Gewinn an Lebenssqualität ist sicher kaum aufzuwiegen: Mach das ganze grundsätzlich VRF, besorg die ne preiswerte C152, ne PA 18 oder irgendwas in der Preisklasse. Oder noch sinnvoller eine UL oder einen Tragschrauber. Du wirst kaum weniger schnell und zuverlässig ankommen, die Kosten sind sicher um eine Zehnerpotenz niedriger und der Spaß kaum kleiner. Viel Spaß bei deinen Überlegungen, lass mal von dir hören.
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30. Juli 2010
Von Gerhard Uhlhorn [uhlhorn] an Andreas Ruth [andreas_ruth]
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Mein Rat ist einfach:
Bei schönem Wetter fliegen, bei unschönem Wetter mit dem Auto fahren. Dann wird man mit der Situation vertraut und kann die LFZ-Nutzung langsam weiter ausweiten. ;-)

Und das Wichtigste: Fangen Sie gleich am Montag damit an. Sie können jetzt am Wochenende den Flug in Ruhe vorbereiten.
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