Hallo Flieger-Kameraden,
fast alle in diesem Forum versuchen ja, von Gedanken und Erfahrungen anderer zu profitieren. Ich möchte mal einen Gedanken beisteuern, der ja vielleicht dem einen oder anderen helfen könnte.
Mit zunehmender Avionik im GA-Flieger (z.B. MFD) steigt auch Zahl und Frequenz der Updates, die mit Avionik an durchgeführt werden müssen.
Häufig zu beobachten: Update mit stehendem Triebwerk ohne Ground Power bei Kolben-Fliegern.
Nach Start-Up: die umfangreiche Avionik zieht satt Strom.
Ergebnis: Batterie beim Take-Off schwach geladen.
Insbesondere bei Fliegern mit einem Alternator ist die Batterie beim Abflug in IMC ein ausgesprochen wichtiges Back-Up. Ferner mögen Blei-Akkus Tief-Entladungen gar nicht.
Man sollte sicher gehen, immer mit nahezu voll geladener Batterie in schlechtes Wetter zu starten. Für die Batterie ist auch Triebwerk an wenn Avionik länger an deutlich besser.
Bei meinem Avidyne EX600 dauern die Jeppesen Charts (CMAX) etwa 8 min, die Nav Data nochmals 4 min. Mit Avionik an und Radar auf stand-by (ist automatisch so) braucht meine Seneca II schon tagsüber ohne Enteisung 1150 U/min auf beiden Motoren, um einen leichten Ladestrom in die Batterie zu generieren. Bei 1000 U/min wird die Batterie noch leicht entladen. Insbesondere aufgrund des hohen Strombedarfs nachts habe ich jetzt alle Lichter auf LED umgerüstet (NAV, Strobes, Taxi, Landing).
Viele Grüße,
Andreas